Gewaltprävention und Deeskalation in der Öffentlichkeit
Seit längerer Zeit gibt es im Stadtteil Vauban Klagen über Belästigungen, Sachbeschädigungen und Bedrohungen vor allem am Paula- Modersohn-Platz und an der Vauban-Allee. Viele Passanten meiden abends diese Orte, und einige AnwohnerInnen sind verärgert und fragen sich, wie sich verhalten sollen.
Am 07. März haben Vauban-BewohnerInnen Wege der Gewaltprävention erarbeitet und anschließend teilweise durchgeführt, z.B. gemeinsame „Nachtspaziergänge“, um mit den Personen ins Gespräch zu kommen, die sich nachts auf den Straßen aufhalten. Dazu bedarf es Ideen und Fähigkeiten, solche Gespräche zu führen, auf mögliche Aggressionen zu reagieren und dabei den richtigen Ton zu treffen. Dieses Know-how ist bei vielen nachbarschaftlichen Aktionen im öffentlichen Raum
sehr hilfreich.
Die Quartiersarbeit Vauban und die Werkstatt für Gewaltfreie
einem kostenlosen eintägigen Zivilcourage-Training ein, unter
der Leitung von: Andreas Peters, Trainer für gewaltfreie Konfliktaustragung
Durch dieses Training sollen die Teilnehmer gestärkt, ermutigt und auf schwierige Situationen vorbereitet werden. Sie können deeskalierende Kommunikationsformen kennenlernen und einüben und neue Handlungsstrategien entwickeln. Anmeldung für AnwohnerInnen sowie Mitarbeiter von Einrichtungen und Vereinen des Stadtteils: Das Training ist kostenlos!
Die angestrebte Teilnehmerzahl liegt bei 15 bis 20. In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, im „Süden“ zu essen; bei frühzeitiger Meldung kann für eine Kinderbetreuung gesorgt werden.
Der Veranstaltungsort: Genossenschaftshaus der Genova in der Vaubanallee 20
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